Rezept unbezahlte Werbung / enthält Produktnennung

Verwenden statt verschwenden – Pesto aus Radieschenblättern

31. Mai 2018
Pesto aus Radieschenblättern

Nachdem ich im Vorjahr ein Experiment mit Karottengrün gewagt habe – mit erfolgreichem Ausgang – stand heuer eine Neuauflage davon an. Viel zu oft landet nämlich wertvolles und nahrhaftes im Müll, wie eben Gemüseblätter. Das ‚Hasenfutter‘ kann nämlich problemlos verzehrt werden, egal ob von Karotten, Kohlrabi oder eben Radieschen. Und weil’s so einfach und vielfältig einsetzbar ist, hab ich einfach wieder Pesto gemacht.

Ganz fix geht das mit dem Thermomix, das Rezept habe ich für den TM5 ausgelegt, es gelingt aber auch mit einem normalen Mixer.

Pesto aus Radieschenblättern

Zutaten

80 g Radieschengrün
80 g Parmesan
20 g Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
150 g Olivenöl
1/2 TL Salz

 

Zubereitung

1) Radieschen waschen und die Blätter abschneiden. In der Salatschleuder trocken schleudern oder trocken tupfen. Die Knoblauchzehe schälen.

2) Parmesan in Stücken in den Mixtopf geben und 15 Sek. / Stufe 10 zerkleinern.

3) Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben: Pinienkerne, Knoblauch, Salz, Radieschengrün und Olivenöl zugeben und für 20 Sek. / Stufe 7 zerkleinern.

4) Pesto in sterile Gläser abfüllen. Damit es länger haltbar ist, das Pesto vor dem Verschließen mit einer Schicht Olivenöl bedecken und im Kühlschrank aufbewahren.

Pesto aus Radieschenblättern

Pesto aus Radieschenblättern

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob sich die Radieschenblätter eignen, denn ich finde sie fühlen sich sehr kratzig an und jucken mich sogar auf der Haut. Verarbeitet ist davon aber nichts mehr zu merken, der Geschmack ist würzig und intensiv, aber nicht scharf, wie es die Radieschen selbst oft sind. Das Grün ist wunderbar satt, optisch gefällt es mir besser als Pesto aus Basilikum oder Rucola.

Das Gemüseblätterpesto schmeckt übrigens nicht nur zu Pasta hervorragend. Wenn es schnell gehen muss, dann mache ich mir liebend gerne ein Sandwich mit Pesto und Mozzarella. Etwas aufwändiger aber auch super lecker ist mit Pesto gefüllte Hühnerbrust mit Speck umwickelt – das gab’s bei uns heute, ein Gedicht.

Besonders toll bei Radieschengrün finde ich, dass man den scharfen Rettich über den Frühling und Sommer hinweg mehrmals anbauen kann. Er wächst rasch und ist nach wenigen Wochen erntereif – das wird also nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich Pesto aus den Radieschenblättern mache.

 

Alles Liebe, Maria

 

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply