Baby Rezept

Ich esse für zwei.

21. November 2016

In der Schwangerschaft hört man des Öfteren den Spruch „Gönn dir ruhig etwas, du isst ja jetzt für zwei.“ Leider stimmt das nicht, denn auch wenn man plötzlich oft Heißhunger hat, der zusätzliche Kalorienbedarf in der Schwangerschaft liegt pro Tag bei etwa 250 Kalorien. Seit Lorenz aber geboren wurde und ich ihn von Beginn an voll stille, trifft dieser Satz plötzlich doch zu. Ich esse mittlerweile größere Portionen als mein Mann und vor allem bei Schokolade muss ich mich wirklich zügeln. Immerhin nimmt Lorenz indirekt das zu sich, was ich mir so tagtäglich zu Leibe führe. Zusätzlich braucht und verbraucht mein Körper durch mein Training im vita club zusätzlich Kalorien.

Ernährungsexperten sind sich einig, dass man bereits in der Schwangerschaft, spätestens aber mit dem Stillen die Geschmacksvorlieben seines Kindes beeinflussen kann. Esse ich also viel Süßes, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch Lorenz eine Naschkatze wird. Okay, nennt mir ein Kind, das nicht gern Süßes ist… Aber: esse ich zum Beispiel oft Karotten, wird Lorenz – laut Studien – diesen Geschmack bereits kennen und mögen. Ob das tatsächlich stimmt, werden wir bald erfahren, denn Mitte Dezember werden wir mit Beikost beginnen. Stillen möchte ich natürlich weiterhin, solange es geht, solange der Kleine und ich gut damit klarkommen. Und solange ich Lorenz stille, heißt es für mich natürlich auch, auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel zu verzichten. Alkohol ist derzeit kein Thema, das ist ganz klar. Aber auch einige andere Dinge, habe ich im Moment vom Speise- und Getränkeplan gestrichen: Sauerkraut, Bohnen, frischer Knoblauch, Salbei,… die Liste ist gar nicht einmal so kurz!

 

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Es gibt aber auch Lebensmittel, die plötzlich auf meinem Speiseplan stehen, die ich vorher nicht gegessen habe, Fenchel zum Beispiel. Ich habe Fenchel absolut nicht gemocht, alleine den Geruch fand ich schon unangenehm. Weil Fenchel für Baby’s Bäuchlein aber gut sein soll, habe ich welchen probiert – und bin plötzlich richtig hungrig auf dieses Gemüse! Deshalb kommt er jetzt auch mindestens einmal die Woche auf meinen Teller. Anfangs habe ich etwas rumexperimentiert, wie mir der Fenchel am besten schmeckt. Da die Zubereitung für mich als Mutter aber auch vom Zeitfaktor und dem Aufwand abhängt, habe ich mich schnell für die Variante aus dem Ofen entschieden. Und eben diese beinhaltet das einfache Rezept in diesem Beitrag. Ebenfalls mit am Teller: Fisch! Zweimal die Woche sollen stillende Frauen Fisch essen, sagen die Experten. Aber auch hier gilt es die richtige Wahl zu treffen. So ist Thunfisch zum Beispiel auf Grund seiner Nahrungskette eher nicht zu empfehlen, da er mit Schwermetallen belastet sein soll, was nicht gut für das Baby ist. Deshalb setze ich vor allem auf Fisch aus Süßwasser und heimischen Gewässern. Für die optimale Zubereitung des Saiblingfilets, den ich in diesem Rezept verarbeitet habe, habe ich eine Gewürzmischung ‚fish mix‘ vom vita club verwendet. Dieser hat nämlich unter der Ernährungslinie ‚pure life‘ einiges an Gewürzmischungen anzubieten: von ‚happy wok‘ über ‚fresh salad‘ bis ’spice it up‘ reicht die Produktpalette, Infos dazu findet ihr hier.

Das Gewürzsalz ‚fish mix‘ beinhaltet neben Meersalz, schwarzem Pfeffer, Koriander, Zimt uvm. übrigens auch Bockshornkleesamen. Diese sind auch in Stilltee enthalten, weil sie gut für die Muttermilchproduktion sind.

 

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Nun aber zum Rezept für das Saiblingfilet mit Selleriepüree und Ofengemüse:

Zutaten für 2 Personen

2 Saiblingfilets
1 Sellerieknolle
Milch
1 Fenchelknolle
2 Kartoffeln
3 Karotten
Olivenöl
pure ‚fish mix‘ für Fisch aus See und Fluss
Salz & Pfeffer

 

Zubereitung

1) Fenchel putzen, das Grün abschneiden. Halbieren und in mundgroße Stücke schneiden. Die Kartoffeln und Karotten schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Alles in eine Auflaufform geben, etwas Olivenöl darüber geben, durchmischen und für ca. 1 Stunde bei 175° ins Backrohr geben. Immer wieder durchrühren.

2) Die Sellerieknolle schälen und ebenfalls in Stücke schneiden. Mit ca. 100 ml Wasser in einem kleinen Topf kurz aufkochen, dann bei mittlerer Hitze für 30 Minuten köcheln lassen. Wenn der Sellerie weich ist, mit einem Pürierstab fein pürieren, einen Schuss Milch dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3) Den Saibling ungefähr 15 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, damit er nicht zu kalt ist. Waschen und trocken tupfen, großzügig mit der ‚fish mix‘-Gewürzmischung würzen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch darin von beiden Seiten scharf anbraten. 2-3 Minuten pro Seite sollten reichen, da Saiblingfilets eher dünn sind, sind sie schnell durch.

4) Das Ofengemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken und gemeinsam mit dem Selleriepüree und Fisch servieren.

 

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Dieses Gericht ist nicht nur gesund sondern auch wirklich lecker. Vor allem nach dem Training im vita club ist es ideal, ich schnipple die Zutaten für das Ofengemüse schon vor dem Sport klein und während ich nach dem Trainieren dusche, stelle ich es bereits in den Ofen. Meinem Mann, der ja nicht stillt, aber auch trainiert, findet es übrigens auch sehr gut 😉

 

Alles Liebe, Maria

* Danke an den vita club Salzburg, der mir die
Gewürzmischung zur Verfügung gestellt hat und
4 Monate kostenfreies Trainieren ermöglicht.

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