Mama-Sein

What’s in my bag – Die Kliniktasche

14. Mai 2019
Kliniktasche

Sie ist schon wochenlang gepackt – meine Kliniktasche! Und im Gegensatz zum ersten Mal vor fast drei Jahren, war das dieses Mal ganz rasch erledigt. Denn nun weiß ich aus Erfahrung, was ich wirklich brauche und was nicht. Randvoll ist sie trotzdem. Jetzt steht sie da und wartet auf ihren Einsatz, ich bin in der 40. Schwangerschaftswoche und es kann jederzeit losgehen.

Man neigt ja dazu – egal wohin die Reise geht – immer zu viel einzupacken. Vermutlich werde ich auch bei diesem Krankenhausaufenthalt wieder einiges unberührt mit nachhause nehmen. Ein paar Dinge braucht man aber ganz sicher:

  • einen Morgenmantel
  • Hausschuhe
  • 2-3 gemütliche Hosen, Jogginghosen
  • 2 Stilltops
  • Kleidung zum Heimgehen

Bei letzterem war ich bei der Geburt von Lorenz schlecht ausgestattet. Der Geburtstermin lag im August und etwas naiv ging ich davon aus, dass es warm sein würde, wenn wir nachhause fahren. Tatsächlich war es aber regnerisch und kalt – und ich stand da: in offenen Schuhen und ohne Jacke. Dieses Mal habe ich ein passenderes Outfit dabei, das so ziemlich bei jedem Wetter geht, zumindest für die Heimfahrt.

Nachtwäsche braucht man im Krankenhaus meiner Meinung nach nicht. Die Nachthemden, die das Krankenhaus zur Verfügung stellt, sind einfach praktischer, in vielerlei Hinsicht. Sie eignen sich super zum Stillen, sind dünn, es sind genügend zum Wechseln da und schon im Kreißsaal werde ich in eines dieser Kleidungsstücke wählen. Das hätte ich bei Lorenz‘ Geburt schon viel früher machen sollen. Sie sind weit und luftig und optimal für das Ereignis.

 

Kliniktasche

Kliniktasche

Außerdem mit dabei:

  • Wäsche für mich inkl. Still-BH’s
  • warme Socken für den Kreissaal
  • meinen formenden Kaiserschlüpfer
  • Kosmetiktasche samt Inhalt
  • Kleidung für die kleine Madame
  • eine Spieluhr

Bei Lorenz habe ich die Babykleidung im Krankenhaus benutzt, vermutlich werde ich das auch dieses Mal tun. Aber trotzdem habe ich ein paar Stücke für das Baby eingepackt, spätestens bei der Entlassung brauchen wir dann das erste Outfit. Die Spieluhr habe ich dabei, weil Lorenz ihr diese schon lange vorspielt und sie die Klänge somit schon kennt.

Im Kosmetikbeutel ist sehr wenig. Babies mögen keine intensiven Gerüche, also habe ich mich auf neutrales Duschgel, Deo und Creme beschränkt. Lorenz war da zumindest sehr empfindlich und deshalb versuche ich auf das meiste, was ich sonst so verwende, zu verzichten. Logischerweise dabei sind eine Zahnbürste und Zahnpasta, klar. Ein wenig Make-up habe ich auch mit, aber nur Mascara und etwas Concealer um etwas Frische ins Gesicht zu zaubern.

 

Kliniktasche

Einzig nicht am Bild: eine Packung Traubenzucker. Den brauchen Herbert und ich eventuell im Kreißsaal, mehr zu Essen habe ich allerdings nicht eingepackt. Ich gehe davon aus – und hoffe – dass die Geburt dieses Mal schneller geht. Ich sollte in der Zeit sowieso nichts essen, bei Lorenz hatte ich nichtmal Appetit, und Herbert kann sich ja jederzeit was holen, wobei sich der Hunger bei ihm vermutlich auch in Grenzen halten wird.

Das war’s dann eigentlich auch schon. Wie gesagt, die Tasche ist trotzdem ziemlich voll und auch ganz schön schwer. Die Tage im Krankenhaus werden hoffentlich rasch vergehen. Und die Tage, bis es so weit ist und die kleine Madame sich dazu entscheidet, das Licht der Welt zu erblicken, sind hoffentlich auch nicht mehr zu viele. Der errechnete Entbindungstermin ist am 16. Mai und ich wäre nun wirklich so weit. Von mir aus, kann’s losgehen!

 

Alles Liebe, Maria

 

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