DIY

Selbstgemacht: Vogelfutter-Ringe

22. November 2017

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie aufmerksam Kinder sind. Wenn ich mit Lorenz spazieren bin, entdeckt er immer wieder Dinge, die mir gar nicht auffallen bzw. ich gar nicht mehr wahrnehme. Oder auch, wenn wir nur am Fenster stehen – zu Sehen gibt es immer was. Den Traktor, der drüben beim Bauernhof um die Ecke biegt, die Nachbarskatze, die auf der Lauer liegt, oder den Vogel, der am Vogelhäuschen sitzt. Letzterem haben wir für die kalte Jahreszeit etwas Leckeres gebastelt, damit wir ihn noch öfter vom Fenster aus beobachten können.

Vögel kann man das ganze Jahr über mit Nüssen, Kernen und Saaten füttern. Aber vor allem jetzt, wo der Boden gefriert und sich der Schnee über die Wiesen und Wälder legt, ist es besonders wichtig. Die heimischen Vögel, die nicht in den Süden ziehen, finden nämlich in der Natur nur noch wenig zu Essen. Deshalb habe ich einen kleinen Snack für die gefiederten Zaungäste gemacht und gemeinsam mit Lorenz und meinem Mann in unserem Garten verteilt. Das Ganze ist so einfach, das kann jeder und größere Kinder als Lorenz können bei der Herstellung schon fleißig mithelfen.

Ihr braucht:

gemischtes Vogelfutter (Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Hanfsaat,…)
250 g Kokosfett (zB Ceres)
Silikonformen
Hanfbindfaden

 

Anleitung

1) Kokosfett in einem Topf oder in der Mikrowelle erhitzen und schmelzen, in eine große Schüssel umfüllen.

2) Vogelfutter zum Fett geben, einfach so viel, dass alle Körner, Samen und Nüsse mit dem Fett benetzt sind.

3) Masse in Formen füllen. Ich habe hier Donutformen aus Silikon verwendet, da damit gleich ein Ring entsteht und ich ein Loch zum Durchfädeln des Fadens habe.

4) Zum Aushärten an einen kühlen Ort stellen (zB Balkon, Keller, Fensterbrett…)

5) Vollständig ausgehärtete Vogelringe aus der Form nehmen und einen Faden durchfädeln, verknoten und fertig sind sie zum Aufhängen.

 

Wir hoffen jetzt natürlich, dass den Vögeln unsere Futterringe schmecken und wir viele Meisen & Co bei uns im Garten beobachten können. Verteilt haben wir sie auf den Bäumen und Sträuchern, je auf der windgeschützten Seite. Außerdem hoffen wir, dass es hoch genug ist, dass die Katzen in der Nachbarschaft – und davon gibt es sehr viele – die Vögel nicht beim Fressen stören können.

 

Alles Liebe, Maria

 

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