DIY

Mini-Kräutergarten

20. Mai 2016

Was wäre die Frühlings- und Sommerküche ohne frische Kräuter? Für mich gehören frischer Basilikum, Rosmarin & Co einfach dazu, die Gerichte oft erst so herrlich aromatisch machen. Im Kühlschrank halten sich Kräuter einfach nicht so lange und verlieren rasch an Aroma, auch tiefgekühlt ist es kein Vergleich. Also muss ein Kräutergarten her – selbst wenn man keinen Garten hat oder nur einen winzigen Balkon, für ein paar Küchenkräuter findet sich schnell Platz.

Bereits im Vorjahr habe ich einen Zinktopf mit Kräutern bepflanzt, einige darin haben den Winter sogar überlebt. Jetzt habe ich ihn wieder frisch bepflanzt und ihr seht, viel Platz braucht man dafür wirklich nicht. Ein grüner Daumen ist auch nicht notwendig, wenn man auf ein paar Kleinigkeiten achtet.

 

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Worauf ich geachtet habe, zeige ich euch hier:

Den Boden des Zinktopfs habe ich mit Steinen ausgelegt, damit überschüssiges Wasser dort nicht verklumpt. Das würde die Erde auf Dauer modrig machen und das abgestandene Wasser würde den  Pflanzen nicht gut tun.

 

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Gefüllt habe ich die Zinkwanne mit hochwertiger Tomaten- und Gemüseerde, da diese sehr reichhaltig ist und ausreichend Nährstoffe für die Kräuter beinhaltet. Im folgenden Jahr soll diese gewechselt oder zumindest teilweise ersetzt werden.

 

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Beim Einsetzen der Kräuterstöcke soll nach dem Entfernen des Plastiktopfes der untere Teil der Erde vorsichtig etwas aufgelockert werden, so können sich die zarten Wurzeln besser in der neuen Erde verankern.

 

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Ich habe mich heuer für diese Küchenkräuter entschieden, diese verwende ich gerne und häufig und habe ich somit gerne nahe an der Küche:

– Rosmarin
– kleinblättriges Basilikum
– Dill
– Ruccola
– Oregano
– Schnittlauch

 

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Ich muss wohl nicht erwähnen, dass regelmäßiges Gießen notwendig ist, damit die Kräuter gut gedeihen. Dabei sollte man aber behutsam vorgehen und das Wasser nicht von Oben über die Kräuter „schütten“ sondern relativ gezielt und nah an der Erde verteilen. Wenn möglich, sollen die Küchenkräuter auch nicht direkt dem Wetter – ob Regen oder Sonne – ausgesetzt sein, zumindest nicht den ganzen Tag.

 

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Mein letzter Tipp betrifft die Ernte. Hier versuche ich so wenig wie möglich zu Schneiden – außer beim Schnittlauch und Rosmarin. Vor allem Basilikum und Oregano zupfe ich behutsam und achte darauf, dass ich die älteren Blätter nehme und nicht die jungen Triebe, denn diese wachsen noch weiter nach. Beim Basilikum also nicht die Blätter von oben nehmen sondern besser die unteren und seitlichen. Ruccola ist übrigens sehr dankbar und wuchert mit der Zeit sogar richtig, hier kann man sich also großzügig bedienen.

 

Habt ihr auch Kräuter am Balkon oder im Garten? Welche gehören für euch im Frühling und Sommer unbedingt dazu? Ich habe übrigens noch normales Basilikum und Zitronenthymian in kleineren Töpfen am Balkon und unten im Garten gedeiht noch Salbei und ganz viel mehr vom Schnittlauch.

 

Alles Liebe, Maria

 

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