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Kinderleicht Müll reduzieren

27. September 2018
Müllreduktion

Private Haushalte gehören zu den größten Müllproduzenten in Österreich. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft und ich will mich da gar nicht ausnehmen. Allerdings gab es einen Moment in meinem Leben, an dem ich für mich entschieden haben, dass ich bewusster mit dem Thema umgehen will. Welche Maßnahmen ich zur Müllreduktion setze, verrate ich euch gerne. Allesamt sind nicht neu, aber einfach umzusetzen.

1.) Mehrwegtaschen verwenden / auf Plastikverpackung verzichten

Diese Maßnahme ist wohl jedem bekannt und wenn ich mich beim Einkaufen so umsehe, auch schon relativ weit verbreitet. Ich habe schon seit Monaten keine Einweg-Tragetasche mehr verwendet oder gar gekauft. Generell habe ich immer eine Einkaufstasche dabei, entweder gleich ein paar im Kofferraum oder auch faltbar und platzsparend in der Hand- bzw. Wickeltasche.

Was mir aber auffällt: in der Obst- und Gemüseabteilung wird mit Plastik nur so geschwendet. Es gibt tatsächlich Menschen, die Bananen – die ja bekanntlich durch eine natürliche Verpackung geschützt sind – zusätzlich in den dünnen Obst- und Gemüse-Beuteln einpacken. Oder auch einzelne Zitronen. Das finde ich absolut unnötig, aber hier fehlt es wohl noch an Bewusstsein. Ich bin vor Monaten auf Mehrweg-Obst- und Gemüse-Beutel umgestiegen, die sind waschbar und sehr langlebig. Generell greife ich bevorzugt zu unverpacktem Obst und Gemüse, habe ich die Wahl zwischen unverpackt und bio, gebe ich unverpackt den Vorzug. Glücklicherweise werden aber viele Bio-Produkte mittlerweile in biologisch abbaubaren Verpackungen angeboten. Bei manchen Lebensmitteln ist eine Verpackung allerdings gerechtfertigt, bei Gurken zum Beispiel. Lose verlieren sie rasch Wasser und werden schrumpelig, hier wäre der Verderb in meinen Augen drastischer als das eingesetzte Plastik. Auf jeden Fall ein Thema, mit dem sich der Handel noch intensiv auseinander setzen wird.

Müllreduktion

 

2.) Mahlzeiten planen / nur so viel kaufen wie man tatsächlich braucht

3+1-Aktionen und Super-Spar-Angebote verleiten dazu, mehr einzukaufen, als man wirklich braucht. Vor allem bei leicht verderblichen Produkten ist das immer ein Risiko. Private Haushalte sind die größten Produzenten von Lebensmittelabfällen. Ich habe damit begonnen, die Woche im Voraus zu planen, Mittag- und Abendessen lege ich im Vorfeld fest. Nicht immer lässt sich der Menüplan einhalten, aber es ist für mich ein Leitfaden durch die Woche und ich berücksichtige dadurch immer, was der Vorratsschrank und auch der Tiefkühler so zu bieten haben. Und wenn ich einmal mehr koche, gibt es eine Portion mit in die Arbeit oder kommt in den Tiefkühler für Tage, an denen es schnell gehen muss. Außerdem achte ich darauf, mit einer Zutat mehrere Gerichte zu kochen, brauche in nur eine halbe Zucchini für ein Gemüse-Curry, gibt es die andere Hälfte am nächsten Tag als Gemüsebeilage aus der Pfanne. Lebensmittel wegzuwerfen tut mir im Herzen weh und ich finde es traurig, dass wir mit dem reichen Angebot, aus dem wir schöpfen können, oft so achtlos umgehen.

 

3.) Lebensmittel richtig lagern

Tomaten in den Kühlschrank? Erhöht die Haltbarkeit, verringert allerdings den Geschmack. Kartoffeln sollten ebenfalls nicht zu kühl gelagert werden, da sich die darin enthaltene Stärke durch die Kälte in mehr Zucker umwandelt. Die Knollen lagere ich deshalb, ebenso wie Zwiebeln, im Keller in praktischen Beuteln. Diese hier von WENKO sind atmungsaktiv und verlängern die Haltbarkeit von Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch. Die richtige Lagerung von Lebensmitteln trägt einen großen Teil zur Müllreduktion bei und ist eng mit Punkt 2 verbunden.

Müllreduktion

 

4.) Kaffeekapseln adé

Vor zwei Monaten haben wir uns von unserer Kapselkaffeemaschine verabschiedet und sind auf einen Vollautomaten umgestiegen. Klar, das moderne Kapselsystem bietet unzählige Kaffeevariationen, aber mal ehrlich, das braucht man nicht. Wir sind total zufrieden mit unserer Kaffeemaschine und der Abfall, der Kaffeesatz kann unterschiedlich weiterverwendet werden. Als Peeling oder Pflanzendünger – die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig.

Müllreduktion

 

5.) Getränke aus Glasflaschen / Leitungswasser für unterwegs

Wasser aus Plastiklaschen zu trinken finde ich unnötig. Zuhause trinken wir zu 90 % Leitungswasser, unterwegs haben wir Glasflaschen dabei. Saft und gibt es bei uns selbstgemacht aus Glasflaschen und wenn es wirklich einmal Sprudelwasser sein soll, gibt es den berühmten Trinkwassersprudler. Nichts einfacher als hier das Thema Müllreduktion durchzuziehen.

 

Zero Waste ist für mich derzeit leider undenkbar, zu sehr bin ich auf gewisse Dinge angewiesen. Trotzdem bin ich stolz auf meine Maßnahmen, die ich seit einigen Monaten wirklich durchziehe. Der Müll, der bei uns anfällt, hat sich deutlich reduziert, und das, was wir produzieren, wird knallhart getrennt. Plastik und Altpapier sollten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, Glas und Metall ebenso. Bio-Müll sammeln wir im Komposter im Garten. Auch Lorenz versuche ich schon in das Thema miteinzubeziehen, denn ich möchte ihn ein angemessenes Bewusstsein für den Umgang mit Ressourcen mitgeben. Er weiß schon ganz genau, in welchen Behälter Plastik & Co gehören und die Müllabfuhr steht ganz hoch im Kurs. Seit Kurzem haben wir einen super hochwertigen Müllbehälter von WENKO zuhause, den er ganz einfach öffnen kann und dessen Deckel sich selbst langsam schließt, also keine Gefahr für seine kleinen Fingerchen ist. Die beiden Behälter lassen sich einfach herausnehmen und sind somit optimal um angefallenen Müll zu trennen.

Müllreduktion

Müllreduktion

 

Habt ihr noch Tipps für Müllreduktion? Wie geht ihr mit dem Thema um? Nächste Schritte, die ich umsetzen möchte sind Wachstücher statt Frischhaltefolie und großteils auf Vorratsbehälter aus Glas umzusteigen. Außerdem möchte ich probieren, beim Lebensmitteleinkauf eigene Behälter mitzubringen, mal schauen, ob das in den Geschäften akzeptiert wird. Es ist auf jeden Fall noch viel Luft nach oben, was meine Maßnahmen zur Müllreduktion betrifft. Aber ich bleibe dran.

Alles Liebe, Maria

*In freundlicher Zusammenarbeit mit WENKO – Die bessere Idee

 

 

 

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